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Neustadt-Altenhäusener-Kaffeeschwestern

Kaffeeschwestern

Die Kaffeetafel der Schützenschwestern besteht seit 1922. Da hatten einige der Neustädter Frauen die Idee, sich einmal im Monat zu treffen und die Institution Neustadt-Altenhäusener-Kaffeeschwestern war geschaffen.

Schießen für Frauen war noch kein Thema, das war nicht unbedingt schicklich, auch das Wort Emanzipation, damals hieß es Frauenbewegung, wurde noch ganz kleingeschrieben.
Die 1. Vorsitzende war Frau Köhler, ihr folgte bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges Frau Aselmann.
Vieles aus dieser Zeit ist nicht überliefert, doch ich denke, es ging auch damals darum, genau wie heute, Kontakte und Freundschaften zu pflegen.
Kurz nach dem Krieg durften die Schützen wieder aktiv werden, unter strengen  Auflagen. Auch die Kaffeeschwestern trafen sich wieder.
Frau Sannemann wurde Vorsitzende, ihr folgten Frau Peker, Frau Kramer, Frau Wagner, Frau Heers, Frau Thierling und jetzt Frau Dratius.
Die Nachkriegszeiten waren für den Verein goldene Jahre. Im Schützenverein Mitglied zu sein war „IN“.
Wenn sich auch in der Zwischenzeit im Vereinsleben einiges geändert hat so sind wir doch vom Hauptverein immer noch unabhängig, aber dennoch in  enger Anbindung. Von unseren langjährigen Aktivitäten sind das monatliche Kaffeetrinken, das Girlanden-Binden, die Königinnen-Kaffeetafel mit den neuen Königinnen und unsere schönen festlichen Weihnachtsfeiern geblieben.
Einmal im Jahr findet eine Fahrt statt. So waren wir u.a. in den letzten Jahren auf der Marienburg, in Bückeburg und in Bad Münder zur Oper. Viele Jahre haben wir im Sommer zur Freude aller eine Allerfahrt unternommen.
Eine Generalversammlung wird alle 2 Jahre im Januar abgehalten. Dieses Jahr fand eine Neuwahl des kompletten Vorstandes statt. Er setzt sich aus der 1. und 2. Vorsitzenden, sowie der Kassiererin und der Schriftführerin zusammen.

Zurzeit hat der Verein 28 Mitglieder im Alter zwischen 45 und 92 Jahren. Man trifft sich an jedem 1. Dienstag im Monat.

 

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